Janine BergmannJanine Bergmann
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17. April 2022·12 Min. Lesezeit·USA·Travel Buddy: AnneReiseUSANew York

20 Stunden Anreise, 9 Tage Big Apple – mein New-York-Trip

Neun Tage im Big Apple: von der 20-stündigen Anreise ins Ekel-Hostel über Central Park, Times Square und die Staten Island Ferry bis zum Harry-Potter-Theaterstück am Broadway – mein Reisebericht über meine erste Fernreise, bei der sich fast jeder Tag wie ein Drehtag angefühlt hat.

20 Stunden Anreise, 9 Tage Big Apple – mein New-York-Trip

Unsere Route auf einen Blick

BrooklynCentral Park (täglich)Times Square (Neonlichter)Grand Central (Gossip Girl)Empire State (Wahrzeichen)Top of the Rock (Aussicht)Staten Island Ferry (gratis)Freiheitsstatue (Lady Liberty)Chinatown (Little Italy)Broadway (Harry Potter)Metropolitan Museum (Frühstück)Greenwich Village (Friends)Brooklyn Bridge (zu Fuß)Botanic Garden (Kirschblüte)9/11 Memorial (Twin Towers)High Line (Hochbahn)Naturkundemuseum (Dinos)1Fahrradtour & tägliche Spaziergänge2Riesenbildschirme & Neonlichter3Grand Central Terminal · Gossip-Girl-Szene4Empire State & Flatiron Building5Top of the Rock · anderthalb Stunden Aussicht6Kostenlose Fähre · Blick auf Lady Liberty7Die kleine Lady Liberty von der Fähre aus8Chinatown & Little Italy · Nudeln9Harry Potter im Theater am Broadway10Frühstück auf den Stufen des Met11Friends- & Sex-and-the-City-Häuser12Zu Fuß über die Brooklyn Bridge13Blühende Kirschbäume im Brooklyn Botanic Garden149/11 Memorial an der Stelle der Twin Towers15High Line auf der alten Hochbahntrasse16Dinosaurier & „Nachts im Museum“

Keine Rundreise, sondern eine Stadt – die Karte zeigt die wichtigsten Stopps des Berichts in Manhattan, Brooklyn und im Hafen · Zahl = Reihenfolge im Reisebericht · Klick auf einen Marker führt zur passenden Textstelle

Inhalt+

Anreise ins Ekel-Hostel

Der Anreisetag meiner ersten Fernreise war lang. Um 6 Uhr aufgewacht, um halb 8 mit dem Auto nach Amsterdam, problemloser Flughafentransfer, Check-in, Essenssuche, Boarding – Letzteres hätten wir wegen der Essenssuche fast verpasst. Dann acht Stunden Flug, die dank gutem Entertainment wirklich verflogen sind. Dennoch kommen wir völlig platt an, waren aber nicht darauf vorbereitet, jetzt noch 2 Stunden bei der Border Control zu warten – das stand eigentlich nicht auf meiner Bucketlist. Danach wurde es nicht besser: Der Transfer vom Flughafen zum Hostel hat so lange gedauert, dass wir insgesamt erst nach 20 Stunden da waren.

Und das Hostel war eher eine Absteige. Raum 103, übrigens im ersten Floor, was hier Erdgeschoss bedeutet, war offensichtlich nicht gereinigt worden, was uns einen sofortigen Wechsel ins Zimmer 210 verschaffte. Immerhin machte ein gemachtes Bett optisch den Anschein einer Reinigung, aber genauer durfte man nicht hinschauen. Dusche und Toilette waren vom Sauberkeitsgrad her eher verstörend. Zum Glück waren wir so müde, dass wir uns keine Gedanken mehr darüber machen konnten, ob die Decke nun benutzt war oder nicht. 21 Uhr Ortszeit, aber für uns schon 3 Uhr nachts.

Central Park, Times Square & mittendrin in einer Serie

Nach einer schlechten und eisigen Nacht müssen wir erstmal den Ekel abduschen und starten dann mit einem Avocado-Sandwich und Kaffee to go in den Central Park. Von dort geht es zum Times Square, genauso beeindruckend wie beschrieben. Riesengroße Bildschirme an jedem Gebäude, man weiß gar nicht, welche Werbung oder welchen gigantischen Schriftzug man sich zuerst angucken soll. So viele Eindrücke auf einmal. Am Bryant Park lauschen wir kurz einer schottischen Band, die mit einem Dudelsack etwas spielt – wirklich, an jeder Ecke ist man quasi in einem anderen Film. Die öffentlichen Toiletten im Bryant Park waren tatsächlich sauberer als unsere im Hostel, wir merken uns diesen Tipp für später.

Weiter geht's zum Grand Central Terminal und wir fühlen uns direkt so, als wäre Serena aus Gossip Girl gerade an uns vorbeigelaufen – die legendäre Startszene muss natürlich nachgestellt werden. Danach machen wir uns auf die Suche nach dem Empire State Building (welches man eigentlich nicht suchen muss, da es egal von wo gut zu sehen ist) und dem Flatiron Building.

Nach einem Kaffee geht es zur Public Library, hier bekommt Anne von einem fremden Mann ein Kompliment für ihre Kamera, nicht das erste Mal, dass wir von der Offenherzigkeit und den Komplimenten der New Yorker überrascht werden. Danach geht's zum Rockefeller Center, wo wir eine Diskussion darüber führen, an welcher Stelle eigentlich der Weihnachtsbaum steht. Wir irren dort noch etwas auf der Suche nach Toiletten umher, bevor wir uns auf den Weg zum McGee's Pub machen. Da der Pub der Serie „How I Met Your Mother" nachempfunden ist, bestellen wir zwei Cocktails namens „Pineapple Incident" und erholen uns kurz von der Reizüberflutung.

Nach der Pause holen wir uns Pommes und verbringen die Zeit bis zum Sonnenuntergang im unteren Teil des Central Parks. Anstrengend ist dann der Rückweg mit der U-Bahn, weil wir natürlich die falsche genommen haben – das hat den Rückweg unnötig verlängert. Heute sind wir insgesamt 21,9 Kilometer gelaufen. Das ist ein Halbmarathon!

Top of the Rock & die kleine Lady Liberty

Nach einem Sandwich zum Frühstück fahren wir zum Top of the Rock. In der U-Bahn wird das Ticket dafür gebucht – praktisch, so können wir direkt hoch. Die Aussicht ist einfach wunderschön, vor allem bei dem guten Wetter heute. Ich glaube, anderthalb Stunden verbringen wir oben und machen tausend Fotos und genießen einen Ausblick, den ich wohl so schnell nicht mehr vergessen werde.

Danach geht es ganz nach unten zur Staten Island Ferry, mit der wir übersetzen. Ein guter Tipp, wenn man einen schönen und kostenfreien Blick auf die Lady Liberty erhaschen möchte. Übrigens auch eines der wenigen Dinge, die kostenlos in New York sind, wir können es gar nicht glauben, dass wir auf die Fähre gelassen werden, ohne dass uns irgendwo Geld abgeknöpft wird. Wir sind etwas überrascht, wie klein sie im Vergleich zu den ganzen Wolkenkratzern wirkt – aber schön ist sie trotzdem.

Zurück in Manhattan holen wir uns beide ganz hungrig „Falafel over Rice" mit Hot-Spice-Sauce. Und holla, die Waldfee, die Soße war wirklich hot and spicy. Schmackhaft, aber sehr schmerzhaft, war der passende Kommentar dazu.

Mit brennendem Mund und Bauch laufen wir am East River entlang zum Pier 35 und kommen dabei unter der Brooklyn Bridge her – sehr beeindruckend. Leider führt der Weg die ganze Zeit unter einer Schnellstraße her, die unglaublich laut ist. Am Pier 35 kann man wunderbar auf die Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge sehen und wir ergattern sogar einen Platz auf einer Schaukelbank. Hier lässt sich der Blick auf New York aushalten. Nach einem abschließenden Spaziergang durch den Central Park sind wir wieder im Hostel angelangt. Morgen geht es ins Harry-Potter-Theaterstück, wir haben spontan Tickets für den nächsten Tag ergattert und wenn man schon einmal am Broadway ist, muss man das auch ausnutzen.

Chinatown, Central Park per Rad & Harry Potter im Theater

Den Morgen verbringen wir mit der Planung der Woche. Zuerst geht's nach Chinatown und Little Italy, wo wir ein paar Nudeln essen. „Andiamo fratello, non Mastroianni tutti i funyuns" an die Leute, die sich erinnern, dass Marshall mal kurz in Little Italy gewohnt hat. Mit einem „nice sunglasses" fange ich mir das nächste Kompliment ein. Kann so weitergehen.

Der Central Park ist tatsächlich deutlich größer, als man denkt, die kleine Fahrradtour sind so etwa 10 km. Überall am Rande des Parks kann man sich City Bikes mieten und auf der Extra-Fahrrad-Lane eine grandiose Tour durch den Central Park machen. Auch wenn die City Bikes im gefühlt -1. Gang fahren, kann ich diese Tour absolut empfehlen, da man ohne Fahrrad gar nicht die Chance hat, alles vom Park zu sehen, obwohl wir ihm sogar jeden Tag einen Besuch abstatten.

Anschließend machen wir uns auf den Weg Richtung Broadway. Tolle Effekte und wahnsinnig starkes Stück! Die 3 Stunden Theaterstück verfliegen. Ich war zuerst skeptisch, wie wahrscheinlich alle Harry-Potter-Fans, die das Buch zum Theaterstück gelesen haben und sich dachten, was bitte das ist. Aber ich war selten so positiv überrascht und würde mir das Stück sofort wieder angucken. Die Effekte einfach der Hammer, man hatte wirklich das Gefühl, es war Magie. Danach sind wir noch am Times Square, der nachts unglaublich schön aussieht. Für „gerade mal" 10 Dollar gab es eine Brezel, die dem Geschmack nach in Hotdog-Wasser frittiert wurde. So langsam denke ich mir, es kann mich nichts mehr überraschen.

Ein Tag zum Treibenlassen

Das Motto des Tages: treiben lassen. Zuerst gehen wir zum Metropolitan Museum, um dort auf der Treppe à la „Gossip Girl" zu frühstücken. Wir holen uns bei einem Supermarkt je zwei Bagel, Guacamole, Wassermelone und einen Kaffee – Premium-Frühstück. Danach sitzen wir einfach noch ewig in der Sonne und beobachten, wie sich die ersten Leute um kurz nach 9 ihr Fast Food kaufen. Amerika ist wirklich anders.

Als wir uns schließlich aufraffen können, laufen wir durch den Central Park zu dem berühmten Karussell, das allerdings äußerst enttäuschend ist. Von dort geht es zu „Grey's Papaya", einem Restaurant, das in „How I Met Your Mother" vorkommt, und wir holen uns den berühmten Papaya-Drink – der war überraschend lecker. Von dort suchen wir den Außendrehort von Teds Apartment. Erkannt habe ich es jetzt nicht wirklich, aber es war trotzdem cool. Die Upper West Side ist wirklich sehr schön.

Danach geht es Richtung Greenwich Village. Wir kommen nochmal durch den Washington Square Park, wo uns erstmals mit dem Satz – „Weed, weed, weed, friends for life, friends forever!" – Gras angeboten wird. Bei dem Verkaufsspruch kann man fast nicht Nein sagen. Danach geht es zur Bedford Street, zu den Außenaufnahmen von „Friends", durch die Christopher Street und zur Perry Street mit den Außenaufnahmen von „Sex and the City". Außerdem suchen wir nach dem Sanctum Sanctorum von Dr. Strange – die Stelle habe ich auch nicht wirklich erkannt, aber war trotzdem cool, der Tag fühlt sich mal wieder an wie ein Drehtag.

Nach leckerem Reis mit Gemüse geht es am größten Comicbuchladen der Welt vorbei, unser letzter Stopp vorm Hostel.

Brooklyn und die Klassenunterschiede

Heute haben wir uns entschieden, uns Brooklyn anzuschauen. Dafür fahren wir nach Lower Manhattan und laufen dann über die Brooklyn Bridge, muss man gemacht haben, wenn man in New York ist! Am Pier drehen wir eine kurze Runde und fahren dann zum Brooklyn Botanical Garden, wo ein paar Kirschbäume blühen – sehr schön, Brooklyn ist gefühlt eine andere Stadt im Vergleich zu Manhattan und wird seinem Ruf in den meisten Serien gerecht. Es ist krass, wie sehr man hier die Klassenunterschiede merkt.

Nach einem Stück Pizza bei „Joe and Sal's" geht es zurück über die Brooklyn Bridge nach Manhattan. Mittlerweile sind es heute fast 30 Grad, am Pier vor zwei Tagen waren wir noch mit Mütze, Schal und Winterjacke unterwegs. Die Wetterwechsel sind heftig. Aber das schreit nach einer kleinen Erfrischung und einem Eiskaffee bei Starbucks. Zum Abschluss sind wir noch in der „Friends"-Experience, wo die Drehorte der Serie dargestellt sind und man Fotos machen kann. Alle Mitarbeiter wirken zwar extrem genervt, aber die Experience hat das Serienerlebnis abgerundet.

Wir stellen fest, dass die Mitarbeiter hier entweder ihren Job hassen oder lieben, etwas dazwischen gibt es nicht.

9/11-Museum, Wall Street & Rooftop mit Aussicht

Nach einem erneuten Frühstück auf den Treppen des Met – bester Frühstücksspot – gehen wir zum 9/11-Museum. Heute sommerlich gekleidet, frieren wir fürchterlich, kein Verlass auf Wetter-Apps. Das Museum war auf eine traurige und beklemmende Art äußerst beeindruckend, selten hat mich ein Museum so in seinen Bann gezogen. Die Tragödie wurde so realitätsnah dargestellt und man bekommt Einblicke in gefühlt jedes Familienleben, das zerstört wurde, bis einem die Tränen kamen. Heldengeschichten von Helfern und Feuerwehrmännern, die sich selbst opfern, und letzte Abschieds-Voicemails haben mich erneut zu Tränen gebracht. 3 Stunden später kommen wir völlig betreten aus dem Museum raus und betrachten die riesigen schwarzen Krater, die die Stellen kennzeichnen, an denen die Twin Towers standen.

Nachdem wir uns etwas erholt haben, geht es zur Wall Street, wo wir den Charging Bull zwischen einer Menschenmenge sehen, und weiter zum Ufer des Hudson River, an dem wir ein ordentliches Stück entlanglaufen. Man kann hier einfach endlos am Hudson River entlanglaufen und ist immer noch beeindruckt von der Skyline. Danach holen wir uns Donuts und einen Eiskaffee bei Dunkin' Donuts – hier dürfen wir in den Genuss eines fürchterlichen Kaffees kommen, von der Sorte Mitarbeiter, die seinen Job hasst. Danach geht es zurück ins Hostel, um uns auf den Weg zur Rooftop-Bar des Empire Hotels zu machen. Dort bestellen wir Pommes, eine Cauliflower-Pizza, einen Gossip-Girl-Cocktail und einen Aperol und zahlen schlappe 65 Dollar. Aua. Der Ausblick war dabei auch nur so semi-gut, wir wurden aber auch auf die Low-Budget-Seite mit Plastikstühlen gesetzt.

Bevor wir zurück ins Hostel gehen, spazieren wir noch durchs nächtliche New York City und entdecken eine Rollschuh-90er-Party am Fuß des Rockefeller Centers.

Naturkundemuseum, High Line & letzte Erledigungen

Gestartet haben wir mit einem Besuch im Natural History Museum – eigentlich nur ein Museum mit vielen ausgestopften Tieren, die nach keiner erkennbaren Logik aufgestellt wurden. Wir haben aber die berühmten Dinosaurierskelette gesehen. Auch dem berühmten Dum Dum von „Nachts im Museum" begegnen wir. Danach streunen wir am Central Park umher, holen uns einen Eiskaffee und fahren danach zum Meatpacking District, einem Gewerbedistrikt im Westen der Stadt. Dort entdecken wir die High Line, die auf ehemaligen hochgelegten Teilen der Eisenbahnschienen verläuft, eine Art Fußgängerpromenade zwischen den Hochhäusern entlang der alten Bahngleise, und geben dem „Falafel over Rice"-Gericht noch eine Chance – diesmal ohne anschließende Magenschmerzen. Die spicy Sauce haben wir dankend abgelehnt.

Wir essen am Ufer des Hudson River und gehen noch in eine futuristische Gartenanlage. Danach geht es nochmal zum Bryant Park, zu den besten öffentlichen Klos New Yorks, damit wir nicht im Hostel aufs Klo gehen müssen.

Der letzte Tag und der Abschied von New York

Heute besuchen wir wieder unser Stamm-Deli, um ein Veggie Special Avocado Gourmet Sandwich zu kaufen, und frühstücken im Central Park. Am letzten Tag haben wir es geschafft, dass unser Kaffee to go nicht in Plastik eingewickelt und in eine Plastiktüte gepackt wird. Als wir den New Yorkern erklären, dass es in Deutschland keine Plastiktüten mehr gibt und man seinen wiederverwendbaren Beutel mit zum Einkaufen nimmt, werden wir dafür wohl für verrückt erklärt.

Danach fahren wir nochmal zur Grand Central Station und sind bei dem Gebäude der Goliath National Bank (Barneys Arbeitsplatz in „How I Met Your Mother") und am New York City Palace Hotel (der Langzeit-Residenz von Chuck in „Gossip Girl"). Nachdem wir fast eine Stunde die schräge Easter Parade begutachtet haben, essen wir im Bryant Park noch schnell einen Wok, unser Lieblingspark ist natürlich auch mit Stühlen und Tischen ausgestattet. Also genießen wir den Blick auf unsere liebsten Toiletten. Danach gehen wir in die 17-Uhr-Vorstellung von „Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse". Das Kino ist riesig, die Sitze wie bei Chandler und Joey und lediglich eine Massagefunktion fehlt, die hätte ich für 27 Dollar allerdings erwartet. Auf dem Rückweg macht die Subway mal wieder Ärger und überspringt spontan mehrere Stationen, sodass wir am Ende ein paar Stationen zu weit rausgelassen werden. Das Subway-System habe ich nach einer Woche immer noch nicht verstanden, sie macht wirklich, was sie will.

Nach einem entspannten Frühstück am Bryant Park – es gibt Baguette und Frischkäse – machen wir uns langsam auf den Weg, das Hostel hinter uns zu lassen. Wir haben tatsächlich mal eine unproblematische U-Bahn-Fahrt und das trotz Koffer. Beim Umsteigen in den AirTrain finden wir noch ein Pärchen, dem wir unsere Metro-Wochenkarten schenken können – immerhin sind die noch fünf Tage gültig.

Zum Glück sind wir sehr zeitig am Flughafen, denn am Sicherheitscheck erwartet uns wieder eine lange Schlange. 40 Minuten Wartezeit wären unter Zeitdruck deutlich unangenehmer gewesen. Danach haben wir sogar noch Zeit, in Ruhe zu essen: endlich gibt es einen Veggie-Burger und noch Donuts, um das typisch amerikanische Essen zu verabschieden. Die restliche Zeit vertreiben wir uns mit Umherspazieren, zwei Runden Skip-Bo und einem letzten Toilettengang in den USA. Dann fliegen wir ab und brauchen für den Rückflug sogar nur circa 6 Stunden 15 Minuten.

Was der Trip gekostet hat

Über die neun Tage haben wir alle Ausgaben zu zweit mitgerechnet:

Kosten für 2 Personen

Gesamt 3.493 €

⌀ pro Tag 240 € für 2 Personen (120 € p. P.) · ohne Flüge

  • Flüge1.329 € · 38%
  • Unterkünfte797 € · 23%
  • Restaurants511 € · 15%
  • Unterhaltung340 € · 10%
  • Sehenswürdigkeiten195 € · 6%
  • Transport177 € · 5%
  • AndereShopping, Gebühren145 € · 4%

Galerie

Der Times Square bei Nacht
Die legendäre Halle des Grand Central Terminal
Gelbes Taxi vor dem Empire State Building
Im McGee's Pub, Vorbild für die Serie „How I Met Your Mother“
Blick vom Top of the Rock auf das Empire State Building
Die kleine Lady Liberty, von der Staten Island Ferry aus gesehen
Blick vom Pier 35 auf die Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge
Unterwegs in Chinatown
Fahrradtour durch den Central Park
Am Broadway, wo das Harry-Potter-Theaterstück läuft
Frühstück auf den Stufen des Metropolitan Museum
Der berühmte Papaya-Drink bei Gray's Papaya
Die schöne Upper West Side
Die Außenaufnahmen des Friends-Apartments in der Bedford Street
Carries Apartment aus „Sex and the City“ in der Perry Street
Zu Fuß über die Brooklyn Bridge
Blühende Kirschbäume im Brooklyn Botanic Garden
Im Brooklyn Botanic Garden
Das 9/11 Memorial an der Stelle der Twin Towers
Blick über den Hudson River nach New Jersey
Sonnenuntergang über der Skyline, von der Rooftop-Bar des Empire Hotels
Blick von der High Line auf die Hochhäuser
Die High Line, eine Promenade auf der alten Hochbahntrasse

Q & A

Wie viele Tage sollte man für New York einplanen?+

Eine Woche reicht für New York aus, danach ist man tatsächlich etwas reizüberflutet von der Größe und Lautstärke der Stadt. Falls ihr mehr Zeit habt, nutzt die Zeit, um mal aus der Stadt rauszufahren.

Welche Aussichtsplattform lohnt sich am meisten?+

Vom Top of the Rock hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Empire State Building, kann ich nur empfehlen.

Kommt man in New York auch günstig an einen Blick auf die Freiheitsstatue?+

Mit der Staten Island Ferry kann man kostenlos übersetzen und fährt genau an der Freiheitsstatue vorbei. Definitiv eine gute Option, um etwas Geld zu sparen.

Lohnt sich New York für Serien- und Filmfans?+

Ja! Es gibt so viele Außenaufnahmen aus sämtlichen amerikanischen Filmen und Serien zu sehen.

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